Sonntag

Die Stadt gehört uns Allen! Bündnisdemonstration am Samstag, 03.05 um 14 Uhr am Jakobertor!

  Dafür gehen wir am 3. Mai auf die Straße:

Wir wollen einen Ort, an dem unsere Anwesenheit nicht mit statistisch zu erwartenden Umsätzen und Gewinnen begriffen wird.
Wir wollen Räume, die wir selbst gestalten und um die wir uns selbst kümmern, in denen wir uns verwirklichen können.
Wir erwarten, dass uns die Stadt unterstützt, anstatt uns zu sabotieren.
Wir wollen eine Stimme haben, die auch gehört wird, egal ob grade Wahlkampf ist...

Wir wollen teilhaben an den Dingen, die uns betreffen und die wir lieben, und nicht auf Glückstreffer von der Stadt oder dem Betreiber hoffen.
Wir wollen Verantwortung übernehmen für die Dinge die uns wichtig sind, seien es Konzerte, Diskussionsveranstaltungen oder Skaten.
Diese Forderungen sind nicht neu, wurden genauso zum Beispiel vor der Gründung der ganzen Bäckerei schon erhoben und von den Stadtoberen damals überdeutlich zurückgewiesen. Die Ausgangslage hat sich geändert, Zwischennutzungen und kreative Freiräume sind chic und werden mittlerweile als Standortfaktor begriffen und, da sich ein direkter finanzieller Nutzen errechnen lässt auch unterstützt bzw. gefördert. Und doch stößt unser Anliegen auf Abweisung und taube Ohren und ist genau dann komplett egal, wenn irgendjemand Geld verdienen kann.
Wir freuen uns für diese Gruppen und Räume, doch leider nur über das Ergebnis, dass sie ihre Räume haben. Die Denkweise ist weiterhin so kurzsichtig wie es unser zyklisches Wahlspektakel den Politikern erlaubt und von ihnen fordert.
Wir sind die Jugend. Wir sind die Zukunft. Aber deswegen noch lange nicht in der Gegenwart egal.
Wir wollen nicht nur die Musik hören, die den Betreibern den größten Gewinn verspricht und nicht nur die Hobbys haben, die die Stadt Augsburg als positiver Standortfaktor einordnet. Wir wollen, dass unsere Eigeninitiative unterstützt wird und die Stadt unserem Bedürfnis nicht nur mit dem Rotstift des Kämmerers entgegentritt, sondern mit der vielfach gepredigten Toleranz.
Dafür gehen wir am 3. Mai auf die Straße, um zu zeigen, dass wir Viele sind und unsere Forderungen zeitlos sind und niemals zum Schweigen gebracht werden können.




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