Donnerstag

20. Juni: Vortrag zu den Y.P.G. in der autonomen Zone Kurdistans

Datum: 20. Juni, Beginn: 19:30

Ankündigungstext:
Im Herbst 2015 wurde in 17 türkischen Städten die demokratischen Autonomie ausgerufen. Ein alternatives Gesellschaftsmodell, das auf der Befreiung der Geschlechter, Autonomie und Selbstverwaltung durch Rätestrukturen in allen Ebenen aufgebaut ist.
Seitdem eskaliert die Lage in Nordkurdistan zunehmend.
Armee und Polizei verhängen in vielen Städten Ausgangssperren und beschießen Wohnviertel teilweise mit Artillerie. Mehrere hundert Zivilist*innen wurden seit dem von den türkischen "Sicherheitskräften" getötet, ganze Stadtviertel dem Erdboden gleichgemacht.
Hunderttausende sind auf der Flucht. Und viele dieser so genannten Ausgangssperren dauern bis heute an.
Doch allen militärischen Anstregnungen zum Trotz, ist es der AKP-Regierung bis jetzt noch nicht gelungen den Widerstand der Bevölkerung zu brechen.
Denn der Widerstand, den Teile der Kurd*innen den Angriffen des türkischen Staats entgegensetzen, wasr schon immer mehr als nur ein Kampf um Anerkennung. Er immer verknüpft mit dem Ideal einer freieren Gesellschaft.
Doch worin genau besteht das Ideal? Nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Realität? Kann eine solch radikale Idee ein Vorbild für den nahen Osten sein? Und bedeutet es für die westliche Linke? Um Anworten auf diese Frage zu bekommen, sind wir als Delegation des YXK im März 2016 nach Nurdkurdistan gereist.
In dieser Zeit finde Newroz statt, das kurdische Frühlingsfest. Es ist das Symbol des Widerstandsgeistes des kurdischen Volkes. Wir wollten dieses Fest nutzen, um mehr über die Umsetzung dieser linken Perspektive von den Meschen vor Ort zu lernen.

Weitere Infos unter:
http://tatortkurdistan.blogsport.de/
http://newroz.blogsport.eu


Eintritt frei, Spenden erwünscht!