Montag

Vortag "Leben an Bord" - Der Blick auf das "Alltägliche" nach einer Rettungsaktion 10.01.2020 19 Uhr Café Tür-an-Tür

Die Lage an den europäischen Außengrenzen in Mittelmeer und Ägäis ist unverändert verheerend. Zahlreiche Menschen wagen die gefährliche Überfahrt und geraten dabei in Seenot. Auch die wohlwollende Medienberichterstattung fokussiert in aller Regel auf die dramatischen Momente der Aufnahme Schiffbrüchiger, oder rückt – wie in diesem Sommer mit Pia Klemm und vor allem Carola Rackete – Einzelpersonen als heroische Figuren des Geschehens in den Mittelpunkt.

Die Rettungsmissionen sind aber viel mehr. Mit unserer Veranstaltung wollen wir den Blick auf das ‚alltägliche‘ Leben an Bord nach einer Rettungsaktion richten. Das oftmals mehrere Tage bis Wochen dauernde, erzwungene Zusammenleben fremder Menschen auf engsten Raum, die ungewisse Zukunft und die traumatisierenden Erfahrungen der Geflüchteten auf ihrer bisherigen Route stellen enorme Herausforderungen für alle Menschen an Bord dar.

Auf Grundlage seiner Erfahrungen als Medic auf der Sea Watch 3 im Rahmen der Mission 23 mit Carola Rackete, wird Jonas Müller Einblicke geben, wie sich die Menschen an Bord begegneten, wie Fremde zu Freunden, aber auch wie die Tage des Ausharrens zur Belastungsprobe für Crew und Gäste wurden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei der migrantischen Selbstorganisation an Bord gelten und wie alle gemeinsam, jeden Tag aus Neue versucht haben, durch Einfallsreichtum und Einlassen auf den Anderen, durch Sport, Sprachkurse oder einfach Haare schneiden zusammenzufinden und die Stimmung im Angesicht der Ungewissheit nicht kippen zu lassen.

Los geht's um 19:00, Freitag 10.01.2020
Café Tür-an-Tür Wertachstr. 29, 86153 Augsburg
Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Eine Veranstaltung des Augsburger Flüchtlingsrates in Kooperation mit Sea Watch e.V.

Freitag

F*antifa-Filmreihe: 1. Termin 05. Januar 2020

Wir, die neugegründete F*Antifa in Augsburg, veranstalten eine feministische Filmreihe! Die Filmauswahl ist bunt gemischt, mal sind es Spielfilme, mal Dokumentationen – alle stammen von weiblichen* Regisseur*innen und es wurde versucht, den Fokus nicht nur auf den globalen Norden zu legen und über binäre Geschlechterverhältnisse und Heteronormativität hinaus zu gehen. Die meisten Filme sehen wir an den Abenden selbst zum ersten Mal in voller Länge und können deswegen leider keine Warnungen zu kritischen Inhalten geben. Wir laden nach jedem Film zur Diskussion ein und sammeln Spenden für die feministische Antifa. Für Snacks und Getränke ist gesorgt, ihr könnt aber auch gerne selbst was mitbringen!

Den ersten Film zeigen wir am Sonntag, den 05.01.20 um 19:00 Uhr - eine Dokumentation mit deutschen Untertiteln. Sie zeigt 5 Frauen, die sich mit einer unfassbar positiven Energie, aller Kraft und angebrachter Wut für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen* einsetzen, und das über jedwede gesellschaftliche sowie religiöse Normen und Schranken hinweg".

Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Sonntag

Vortagsmittschnitt "Türkei am Scheideweg"

Für diejenigen die es nicht geschafft haben von Max Zirngast am 5.11 anwesend zu sein oder falls Mensch es sich einfach noch einmal anhören will.

Hier gehts zur MP3 Datei:
  https://drive.google.com/open?id=16alVCVo7o57_M8vkvkd-mtq2nowYWLe4

Bleibt stabil und und haltet zusammen gegen Klassenjustiz egal ob in der BRD oder in der Türkei!

Freitag

Vortragsmitschnitt "Widerstand und Ökologie in Rojava"


Falls jemand den Vortrag von Anselm Schindler vom 15.10 verpasst hat oder es sich nochmal anhören will. Hier ist der Mittschnitt im MP3-Format:
https://drive.google.com/open?id=1j7fkQNhGZGCfbhArFQBg-9iy3nLMWGZf


Wenn ihr es euch angehört habt (oder auch nicht), dann geht regelmäßig auf die Straße, zeigt und verübt eure Solidarität mit unseren GenossInnen!

Biji Rojava!!!

Vortrag 15.11.2019 19:30 "Die Meuterei auf der „Deutschland“ 1918/19"

Vortrag "Die Meuterei auf der „Deutschland“ 1918/19" - Anpassung, Aufbäumen und Untergang der ersten deutschen Arbeiterbewegung

100 Jahre später: Veranstaltung in der GanzenBäckerei mit dem Verfasser des Buches mit diesem Titel, Klaus Dallmer

Freitag, 15. November 2019 ab 19.30 Uhr


Die deutsche Sozialdemokratie passte sich zu Anfang des letzten Jahrhunderts der Expansionspolitik der herrschenden Klassen des Kaiserreichs mehr und mehr an, und schließlich ließ sie sich auch in deren Kriegskurs einbinden. Aus der Opposition gegen den Krieg und gegen die reformistische Anpassung der Sozialdemokratie ist in Generalstreiks und revolutionären Kämpfen die deutsche kommunistische Bewegung entstanden. Als Antwort auf die Verhältnisse in einem entwickelten Industrieland betonte sie die Eigenständigkeit der Massenbewegungen in Richtung zu einer demokratischen Machtergreifung und Machtausübung der Arbeiterklasse, und stand damit in diametralem Gegensatz zu der in Russland zur Macht gelangten hierarchischen Organisationsweise. Der deutsche Kommunismus scheiterte an der revolutionären Ungeduld und Empörung der radikalisierten Minderheit der  Arbeiterschaft und an seiner Blendung durch das siegreiche russische Beispiel – die für Deutschland angemessene Vorgehensweise zur Überzeugung der Mehrheit konnte nur in
kurzen Episoden zum Tragen kommen. Die regierende Sozialdemokratie setzte den überwunden geglaubten Militarismus zur blutigen Niederschlagung der revolutionären Ansätze ein und vertiefte damit die Kluft zwischen den beiden Arbeiterparteien. Mit der Einigelung in der radikalen Selbstdarstellung, der Unterwürfi gkeit gegenüber den sowjetischen Eingriffen, der hierarchischen Unterdrückung der freien Diskussion warf die KPD ihre eigene Tradition über Bord und versagte vor ihrer historischen Aufgabe, eine gemeinsame Abwehrfront der Arbeiterklasse gegen den zur Macht strebenden Faschismus zu organisieren – durch Einheitsfrontangebote an die Sozialdemokratie, die dann dem Druck ihrer Mitglieder hätte nachgeben müssen, wäre das möglich gewesen.

Die GanzeBäckerei Augsburg - Autonomes Kulturzentrum
Frauentorstr. 34

Eintritt frei – Spenden erbeten

Montag

Linke Einführungswochen mit Vorträgen, Demos Workshops, Partys

Auch dieses Jahr beteiligt sich die Ganze Bäckerei wieder an den Linken Einführungswochen und zusammen mit vielen anderen Organisationen haben wir ein tolles Programm von Anfang Oktober bis Ende November aufgestellt, das in Fülle (28!!) und thematischer Breite viel bietet.

04.10 - 13.10. Breaking Borders Fluchtfilmfestival, Liliomkino und andere, Flüchtlingsrat
11.10 19 Uhr Vortrag: Rechte Strukturen in Augsburg, Ganze Bäckerei, Solid
15.10 19 Uhr Vortrag: Widerstand und Ökologie in Rojava, Ganze Bäckerei, AJA
18.10 19:30 Vortrag: Neoliberale Stadt und Gentrifizierung, Ort wird nachgereicht, schöner scheitern ehvau
19.10 15 - 17 Uhr Diskussion: Warum ein feministischer Streik Eigentumverhältnisse angreifen muss, Grandhotel, Frauen*streikkomitee
23.10 19 Uhr Veganer Potluck (Mitbring-Dinner), Provino, Offene Käfige
24.10 17:30 Linke Kneipen/Infotour, Start am Moritzplatz, Auxpunks
25.10 19 Uhr Film: Hamburger Gitter, Ganze Bäckerei, Rote Hilfe
31.10 20 Uhr Linke Halloweenparty, Ganze Bäckerei
03.11 15 Uhr Offenes Plenum Frauenstreikkomitee, Ganze Bäckerei
06.11 20 Uhr D.I.Y. Abend mit Solitheke, Unser Haus e.V.
07.11 20 Uhr Offener Donnerstag und Infos zur AntiRa-Fussball-Szene, Ganze Bäckerei, Augusta Unida
08.11 19:30 Lesung: Ein Neger darf nicht neben mir Sitzen, Prinvo, Augsburg Postkolonial
10.11 15 Uhr Workshop Unsichtbares Theater, Königsplatz, Widerstand Mondial
10.11 18 Uhr Kundgebung Widerstand Mondial, Königsplatz, Widerstand Mondial
11.11 18 Uhr Diskussion: Ziviler Ungehorsam, Ort wird nachgereicht, Ende Gelände
12.11 19 Uhr Zukunftswerkstatt: Wie wollen wir leben? (Anmeldung erforderlich!), Provino Kneipe, AK Wohnen
16.11 14 Uhr Tour: Postkolonialer Stadtrundgang, Start am Rathausplatz, Augsburg Postkolonial
16.11 19:30 Konzert zur Copa Augusta Antiracista: Pyro One und Skassa Punka, Cityclub, Augusta Unida
20.11 19 Uhr Vortrag: Arbeitsplätze selber schaffen - Besetzte Betriebe, Ganze Bäckerei, GEW Hochschulgruppe
22.11 17 Uhr Workshop: Um's Ganze- Einführung in die Kapitalismuskritik, Linksbüro, SDS
22.11 19 Uhr Vortrag: Rechte Internettrolle und Influencer, Ganze Bäckerei
23.und 24.11 Ausstellung: Frauen*streiks hier und anderswo (Einlass nur für FLTI*), Frauenstreikkomitee, Frauen*zentrum
27.11 19 Uhr Alle-bleiben-hier-Stammtisch, Café Tür an Tür, Augsburger Flüchtlingsrat
29.11 19 Uhr Bannermalen, Ganze Bäckerei, Alle sind herzlich eingeladen
30.11 18 Uhr Demo: Solidarische Stadt erkämpfen!, Start am Hauptbahnhof, Kommt alle und bringt Eure Freund*innen mit!
30.11 20 Uhr Abschlussparty Linke Einführungswochen, Provino, Kommt alle und bringt Eure Freund*innen mit!

Freitag

Vortrag "Rechte Rechte Internettrolle und Influcener*innen" am 22. November 19 Uhr

Beinah unbemerkt von der breiteren Öffentlichkeit ist in den sozialen Netzwerken eine eigene, sehr erfolgreiche Szene rechtsextremer Influencer*innen gewachsen. Sie nutzen den Algorithmus, kennen die Tricks und Kniffe, die ihnen und ihren Inhalten Reichweite verschaffen. Sie machen es wie jede*r andere, der*die Youtube-Star und Instagram-Influencer*in werden möchte: Nähe und Authentizität verbinden sie mit schönen Bildern und knackigen Geschichten. Nur eben mit radikaler politischer Agenda. Ihre Inhalte erreichen Millionen, weit über die eigene Kernklientel hinaus.

Kein Wunder, dass rechte Stiftungen und Vereine Youtuber*innen finanzieren oder erfolgreiche rechte Influencer Werbevideos für die AfD drehen. Anders als in den USA ist die rechte Influencer-Szeneverhältnismäßig stark institutionalisiert und organisatorisch gut eingebunden in ein Netzwerk aus Partei, anderen Medien und Geldgebern.

Die Affinität und der Erfolg der Rechten in sozialen Medien sollte uns aber nicht überraschen. Das Internet war immer schon ein Ort von Gegenkulturen - und damit auch für politische Bewegungen der extremen Rechten. Tatsächlich zählen Rechtsextreme schon zu den sehr frühen Nutzer*innen des Internets, sie betrieben eigene Messageboards und griffen Foren von z.B. jüdischen Seiten an.

Die Aktivitäten der Neuen Rechten sind strategische Mittel, um ihre Botschaft an sehr viele junge Menschen zu vermitteln. Sie sind aber auch Resultat des eigenen theoretischen Weltbildes, das Öffentlichkeit vor allem als Kampfplatz betrachtet.

Ein Vortrag zwischen glossy Selfies und der politischen Theorie Carl Schmidts: Anhand von Strategiepapieren und theoretischen Abhandlungen der extremen Rechten zeigt der Vortrag, warum und wie der "Infokrieg" über Hochglanzbilder auf Instagram und Selfie-Videos auf Youtube geplant wird.


Der Journalist und Referent Patrick Stegemann recherchiert seit längerem zu rechten Trollnetzwerken im Internet und hat an der online verfügbaren Dokumentation "Lösch Dich" mitgewirkt.

Beginn des Vortrags: 19 Uhr (ca. 90 Minuten mit anschließender Diskussion)
Eintritt frei, Spenden erwünscht

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung

Vortragsmitschnitt "Radikale Linke in der Türkei" ist online!

Um Euch die bevorstehende Sommerpause etwas leichter zu machen, gibt's ab sofort den Vortragsmitschnitt zur Radikalen Linke in der Türkei als Audiomitschnitt zum Nachhören.
Zum Download der MP3-Datei bitte hier entlang:
https://drive.google.com/open?id=1pylov01-NJ8hKmwn0JX0gquZleJrwEkK (Dauer 65 Minuten)
Am Ende des Vortrags wurde noch ein Video von der Besetzung des Taksim-Platz gezeigt, das es auf Youtube zum Nachschauen gibt: https://youtu.be/epwgZJmxYq0

"Der Kampf geht weiter!"

Sonntag

Vortrag 31.05. 19 Uhr "Anarchistische Organisation"

Die anarchistische Organisation "Die Plattform" hält am Freitag den 31. Mai um 19 Uhr einen Vortrag zum Thema "Anarchistische Organisation" in der Ganzen Bäckerei.

Ankündigungstext:
Die anarchistische Bewegung befindet sich in den letzten Jahren wieder in einem kontinuierlichen, wenn auch langsamen Aufbauprozess. Immer mehr anarchistische Gruppen entstehen, sie werden langlebiger und viele von ihnen haben sich in der strömungsübergreifenden Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA-IFA) zusammengefunden. Auch die anarchosyndikalistische Basisgewerkschaft Freie Arbeiter*innen Union verzeichnet ein stetiges Wachstum und hat mittlerweile sogar selbstbewusst einige kleinere Arbeitskämpfe führen und teilweise auch gewinnen können. Gleichzeitig gibt es so viele Massendemonstrationen in Deutschland zu unterschiedlichen Themen wie schon länger nicht mehr: Für das Klima und den Hambacher Forst, für eine Seebrücke nach Europa, gegen die neuen Polizeigesetze, gegen den Rechtsruck und zu guter Letzt der feministische Streik am 8. März. Ein Großteil dieser Kämpfe orientiert sich an den demokratischen Spielregeln und ist damit kaum in der Lage politische Forderungen durchzusetzen sowie echten Druck von unten aufzubauen.
Dennoch sind es überfällige Zeichen dafür, dass sich die Menschen nicht mit der voranschreitenden autoritären Formierung, der Zerstörung unserer Lebensgrundlage sowie der Rücknahme erkämpfter Freiräume und Rechte zufrieden geben wollen. In dieser Situation, in der viele Menschen sensibilisiert und mobilisiert sind, schafft es die anarchistische Bewegung nur schlecht oder teilweise gar nicht Einfluss zu nehmen; Einfluss zu nehmen auf die sozialen Kämpfe, auf die Massendemonstrationen unserer Zeit. Doch genau eine solche Einflussnahme wäre äußerst wichtig. Nicht als Avantgarde oder Verschwörungzirkel, um die entsprechenden Bewegungen zu kontrollieren oder zu lenken. Sondern in gezielter, strategisch und inhaltlich klarer Beteiligung an diesen Kämpfen. Der Anarchismus bietet eine Fülle an spannenden Anregungen für die sozialen Bewegungen und andersherum können die sozialen Bewegungen auch uns in unterschiedlicher Weise bereichern. Wir denken es ist wichtig, dass wir uns besser aufstellen und in der Gesellschaft bedeutsamer werden. Viele Defizite innerhalb der anarchistischen Bewegung stehen uns dabei im Weg. Deswegen wird ein Teil unseres Votrags sich einerseits mit einer Kritik an der Bewegung befassen und andererseits Lösungsvorschläge für diese entwerfen.
Darüberhinaus werden wir unseren neuen Organisierungsansatz für eine dritte anarchistische Föderation erläutern. Zur Einleitung werden wir kurz darlegen: Was ist Plattformismus/Especifismo? Abschließen werden wir mit einem Ausblick auf die kommenden Schritte unserer Organisation, bevor wir dann zu einer spannenden Diskussion mit euch übergehen. Am Ende eröffnen wir euch die Möglichkeit mit uns zusammen die lokale Organisierung der plattform in deiner Stadt voran zu treiben!

Beginn 19 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Freitag

Samstag 04. Mai ab 17 Uhr - Die ganze Weinerei

Die Ganze Weinerei

Wir wollen kein Glas vom Bardolino, wir wollen die ganze Weinerei!

 

Die Ganze Weinerei ist ein offenes und gemütliches Wohnzimmer für die Freund*innen des linken Infoladens „Die Ganze Bäckerei“, Mitglieder und Interessierte, mit gutem Wein und mit charmanter Atmosphäre.

Die Ganze Weinerei ist auch ein Forum für Künstler*innen, politisch Aktive und Kreative, die sich und ihre Kunst präsentieren können. Es wird Platz geschaffen, um Ausstellungen zu ermöglichen, Musik- und Filmabende zu veranstalten und um neuen Projekten den nötigen Raum zu geben. Politische Gruppierungen bekommen die Möglichkeit, sich vorzustellen und zu diskutieren.  Alle, die Freude und Interesse daran haben, sind herzlich Willkommen, mit uns den Abend zu genießen.

Die Ganze Weinerei ist bei all der Offenheit und all den Angeboten jedoch keine Kneipe und kein Gastronomiebetrieb. Es gibt kein Personal, nur aktive Helfer*innen. Es gibt keine Getränkekarte, somit keine festen Preise und auch keinen Eintritt. Schließlich verfolgen wir keine kommerziellen Interessen.

Natürlich hat auch die Ganze Weinerei ihre Rechnungen zu bezahlen und um die Kosten für das Projekt decken zu können, hat sich ein Spendensystem entwickelt, das wie folgt funktioniert:  An der Theke “mietet” der Gast sich gegen Spende ein leeres Glas und bedient sich selbst aus einem Sortiment ausgewählter Weine und alkoholfreier Getränke. Anstatt die Getränke direkt zu bezahlen, wird jeder Gast gebeten, für den Wein, den Abend, die Ausstellung, die Musik, kurz für das ganze Dargebotene oder Erlebte zu spenden und dadurch das Weiterbestehen der Ganzen Weinerei zu sichern. Wie hoch die Spende ist, bleibt selbstverständlich dem Gast selbst überlassen.

Keinen Wein gibt’s für  Rassisten, Antisemiten, Sexisten und sonstige unangenehme Zeitgenossen.
Ansonsten: Kommt rum!


Samstag,
04.05.2019,
17:00 Uhr – 23:00 Uhr


Die Ganze Bäckerei
Frauentorstraße 34
Augsburg