Ferdinand und Roland fahren mit einer
Schrottkarre nach Rumänien, um dort 80 Tage mitten im Winter in einem
200-Häuser-Dorf über den jeweils anderen Tagebuch zu führen. Das
Ergebnis dieser ungewöhnlichen Grenzerfahrung ist »Ein Tag Hagel und
immer was zu essen da«. Neben den Tagebüchern der beiden enthält diese
wunderbare Chronik einer Freundschaft auch Kurzgeschichten, Gedichte,
quasi ethnologische Skizzen über die Karpaten und weitere, teils
gemeinsam verfasste Texte ohne näheren Gattungsbegriff sowie einen
furios gescheiterten Briefwechsel mit Prince Charles (ja, der mit den
Segelohren). Dieses Buch präsentiert der erstaunten
Leserschaft zwei Anti-Phileas-Foggs, die uns das Herz erweichen und uns
gleichzeitig glücklich darüber sein lassen, nicht sie zu sein.Samstag 14. Mai, Beginn 20 Uhr.
Veranstaltung in der GANZEN Bäckerei, Eintritt frei, Spenden erwünscht!