Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen Das Thema "Demokratie + Antifaschismus: Der Inlandsgeheimdienst >>Verfassungsschutz<< Fremdkörper in einer offenen Gesellschaft?" das heute mehr Bedeutung hat denn je und doch geht die Geschichte um die Auseinandersetzung zwischen Zivilgesellschaft und der Bespitzelung und Repression durch den Verfassungsschutz bis in die 1970er zurück, als noch Berufsverbote und Radikalenerlass Gang und Gäbe waren.
Wir zitieren mal aus dem Einladungstext von vvn-augsburg.de/:
und Antifaschisten (VVN-BdA) lädt am 10. April zu einer Veranstaltung in die Stadtbücherei ein.
Die pensionierte Lehrerin Silvia Gingold aus Kassel gehörte zu den ersten vom Berufsverbot Betroffenen der Bundesrepublik Deutschland in den 70er Jahren. Sie ist Mitglied der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN-BdA“ und Tochter der jüdischen Widerstandskämpfer Ettie und Peter Gingold.
Wie schon in den 70er Jahren steht Silvia Gingold heute wieder unter geheimdienstlicher Beobachtung des hessischen Verfassungsschutzes, u.a. wegen Lesungen und Vorträgen aus den Erinnerungen ihres verstorbenen Vaters. Damit setzt sich die Verfolgung und Bespitzelung der Familie bis heute fort.
Trotz der öffentlich gewordenen Verstrickungen des deutschen Inlandsgeheimdienstes mit dem mörderischen neonazistischen Netzwerk des NSU und der militanten Naziszene entzieht sich der „Verfassungsschutz“ weitgehend der parlamentarischen Kontrolle und fühlt sich, gedeckt durch die derzeitige Regierung, unangreifbar.
Silvia Gingold wird über ihre Erfahrungen berichten. Wir meinen: Stoff für eine rege Diskussion.
Kommt vorbei wird bestimmt spannend!
10. April 19:30 in der Stadtbücherei.